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Alumni auf der Couch-2016

Am 3. August 2016 präsentierte die UGB wieder exklusiv für ihre Mitglieder das beliebte Format "Alumni auf der Couch".

Alumni auf der Couch 3

Als Gast durften wir den jüngsten Informatikprofessor der Stanford University, Alumnus der Universität Bonn und UGB Mitglied, Professor Dr. Dominik L. Michels, begrüßen.

Der Vorstandsvorsitzende Michael Kranz hieß zunächst die Mitglieder in der „neuen Heimat“ der UGB, der Remise am Poppelsdorfer Schloss, willkommen, bevor er den beeindruckenden Lebenslauf des 28-jährigen Professors skizzierte, der neben seiner akademischen Forschung stark in Wirtschaft und Industrie verankert ist.

Durch den Abend führte der Pressesprecher der Universität Bonn, Dr. Andreas Archut, der Professor Dominik L. Michels zunächst zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten und anschließend zu seiner Zeit an der Universität Bonn befragte.

Professor Michels, der neben der Informatik auch den akademischen Fachbereich der Mathematik vertritt, betreibt grundlegende Forschung an der Schnittstelle von Informatik, Mathematik und Physik, deren Resultate in hochgenauen und effizienten Computersimulationen münden. Diese finden wiederrum ihren Einsatz in der Forschung selbst sowie in zahlreichen industriellen und wirtschaftlichen Anwendungen, etwa im Hochtechnologiebereich oder auch im Zuge der Entwicklung ganz alltäglicher Produkte wie Kosmetika oder Zahnbürsten.

Der Universität Bonn blieb Professor Michels mit Ausnahme einiger Auslandsaufenthalte vom Bachelor bis zu seiner Promotion treu und arbeitete während seines Studiums auch an mehreren Bonner Instituten, wobei ihm seine Tätigkeit als junger Student in der algebraischen Komplexitätstheorie am Lehrstuhl von Professor Michael Clausen in besonders positiver Erinnerung ist. Schon als Student und anschließend als Doktorand suchte er den Kontakt in die freie Wirtschaft, woraus sich später diverse Forschungskooperationen, Beratungstätigkeiten und schließlich langjährige Partnerschaften mit diversen Großkonzernen und Technologieunternehmen entwickelten.

Auf die Feststellung folgend, dass er mit 28 beruflich eigentlich schon alles in seinem Leben erreicht habe, fragte Michael Kranz, wo er sich denn in zehn Jahren sehe. Darauf entgegnete er, für verschiedene Szenarien offen zu sein, „einen Lehrstuhl an einer guten Universität in Deutschland, in einer historisch gewachsenen Stadt mit vielseitigem Kulturangebot“ aber nicht ausschließen möchte.

So bleibt zu hoffen, dass  Professor Michels spätestens 2026 an unsere Alma Mater zurückkehrt und die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät bereichert. Bis dahin werden wir sicher noch Einiges von ihm und über ihn hören.

 

Die Bilder zu diesem besonderen Abend finden Sie hier.

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