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IAAS Weltkongress 2012

IAAS Weltkongress 2012 in Belgien und Deutschland

 

Gruppenfoto

 

Deutscher Part


Vom 29. Juli bis zum 6. August 2012 trafen sich 50 Teilnehmer des IAAS Weltkongresses in Urft in der Eifel, um die Herausforderungen und Zukunftsmöglichkeiten des Agrarwesens und der Lebensmittelindustrie aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und analysieren.


50 Teilnehmer stiegen am 29. Juli noch etwas müde aus dem Bus, hatten sie doch schon zwei Wochen Weltkongress in Belgien hinter sich. Nach einem stärkenden Mittagessen und einer turbulenten Zimmerverteilung gab es erst einmal eine Pause bis es Zeit war unser legendäres Jeopardie Spiel zu starten. Um die Punkte für die Fragen rund um die Agrarwissenschaften wurde hart gekämpft. Abends ging es weiter mit der Willkommensparty, wobei wir wieder einmal vor dem riesen Problem standen, die unterschiedlichsten Musikwünsche zu vereinbaren. Danke an Australien, die uns mit ihrer Farmers Dance Einlage Bauchschmerzen vor Lachen bescherten.

 

Zeitig am Montag, sehr zum Missgefallen unserer Teilnehmer ging es los, der Besuch Gewächshaus Campus Klein Altendorf (IAAS)von Campus Klein-Altendorf stand an. Hier erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Forschungsarbeiten des Versuchsgutes. Sehr zum Ärger einiger mussten wir gegen Mittag den Campus Klein Altendorf wieder verlassen und uns zum nächsten Programm Punkt begeben. In Bonn stand die ultimative Stadtralley auf dem Programm plus natürlich noch ein wenig Freizeit, die intensiv für Shopping genutzt wurde. Abends wurde ein Lagerfeuer entfacht und Stockbrot gegrillt.

 

Dienstags gab ein eher theoretisches ProgrammWilfried Bommert sprach über die Wasseraufbereitungsanlage RheinEnergieZukunft der Welternährung, dem Vortrag über die Idee und die Arbeitsweise von Fair Trade schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Gerade unsere Gäste aus Afrika und Südamerika bereicherten durch eigene Erfahrungen und Beispielen die Diskussion. Beim Besuch des Wasserwerkes der Rheinenergie wurden nicht nur die Verfahren zur Bereitstellung von sauberem Trinkwasser erklärt, sondern auch die Rolle des Landwirts bei der Bereitstellung von sauberem Trinkwasser diskutiert. Abends haben wir unseren ausländischen Gästen den Kölner Karneval näher gebracht. Jeder hat sich ein eigenes Kostüm überlegt, für viele war aber die Karnevalsmusik doch ein wenig gewöhnungsbedürftig.

 

Nach einer Führung im Botanischen Garten am Mittwoch, während der wir unter anderem exotische Nutzpflanzen probieren durften und einige Teilnehmer die botanischen Erklärungen mit Rezepten aus ihren Heimatländern erweiterten, konnten wir am Nachmittag Jean Feyder, ehemaliger Botschafter des Großherzogtum Luxemburg und ständiger Vertreter der UN bei der WTO begrüßen. Er hielt einen Vortrag basierend auf seinem Buch „ Mordshunger – Wer profitiert vom Elend der armen Länder?“. Die anschließende Diskussion nahm mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant, aber wir hatten einen verständnisvollen Busfahrer. Abends riefen das mittlerweile legendäre Stockbrot und der Gesang aus der Ukraine ans Feuer.

 

Am Donnerstag stand der Besuch zweier Milchviehbetriebe an. Ein ökologisch und ein konventionell wirtschaftender Betrieb, die beide an Naturschutzprogrammen der NRW Stiftung teilnehmen. Abends wurde der Development Fund veranstaltet. Die Stimmung war großartig und es kam eine beachtliche Summe zusammen.

 

Freitags ging es zum Versuchgut für ökologischen Landbau der Uni Bonn dem Wiesengut. Nach einer Führung, bei dem die Gruppe mehrmals knapp dem Tode entronnen ist, Kamikazeradfahrern sei Dank, gab es das große Barbecue. Mit ziemlich vollen Bäuchen fuhren wir zurück und abends war kaum einer zu bewegen noch Party zu machen.

 

Samstag sind wir zur Naturschutzzentrum in Nettersheim gewandert. Auf dem Weg dorthin kamen wir an Ruinen der römischen Besiedlung vorbei. In Nettersheim wurden wir von Herrn Professor Schumacher empfangen, der nach einer kurzen Einführung, mit uns zu einer Naturschutzfläche gefahren ist, wo wir tatkräftig für den Naturschutz angepackt haben. Abends war es leider schon Zeit für die Abschiedsparty, fuhren doch die ersten Teilnehmer schon am Sonntagmorgen nach Hause.

 

Am Sonntag nach dem langersehnten Ausschlafen fuhren wir auf den Ulmenhof in die Vulkaneifel. Der Ulmenhof ist ein ökologisch wirtschaftender Betrieb der Ziegen und Kühe zur Käseproduktion hält. Das Picknick im Garten der Familie im Sonnenschein war ein krönender Abschluss.

Gruppe IAAS am Wachholderhang

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