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Forschungsaufenthalt in New York

Bevor ich im März 2015 zu meinem einjährigen Forschungsaufenthalt an der Rockefeller University in New York City aufbrach, gestaltete sich die Vorbereitung zwischenzeitlich äußerst mühsam, sodass zwischen Behörden, Krankenversicherung und Visum die Vorfreude fast ein wenig auf der Strecke blieb. Doch diese Hürden ließen sich dann doch, auch dank der Universitätsgesellschaft, meistern, sodass ich in ein spannendes Jahr starten konnte.

Die Rockefeller University ist eine wunderschöne, sehr familiäre Universität an der Upper East Side Manhattans, die ein unglaubliches Arbeitsumfeld bietet.

Uni

Da es eigentlich ausschließlich PhD-Studenten und Postdocs gibt, gehörte ich als Visiting Student nicht nur zu den jüngsten sondern auch zu den wissenschaftlich unerfahrensten Mitgliedern der Universität.
Dies änderte sich jedoch schnell, da ich von Anfang an in die Forschung meines Labors eingebunden wurde, indem ich anfing mit einem Postdoc an einer bestimmten Zellart des Immunsystems zu forschen, die vor ca. 40 Jahren an dieser Universität entdeckt wurden (Dendritische Zellen). Hierbei entdeckte ich schnell, dass mich die Grundlagenforschung, zu der ich vorher als Medizinstudent wenig Kontakt hatte, erstaunlich schnell faszinierte. Gleichzeitig war es eine tolle neue Erfahrung, in einem großen und sehr internationalen Labor arbeiten zu dürfen. Forscher aus den USA, Brasilien, Israel, China, Taiwan, Serbien, Spanien, Frankreich, Armenien, der Schweiz etc. arbeiten hier zusammen.

Labor

 

Auch wenn die Forschung und der Laboralltag natürlich den allergrößten Teil meines Tages/meiner Woche einnahm, versuchte ich in meiner Freizeit New York und durch Wochenendtrips auch andere Städte wie Washington DC, Toronto oder Boston kennenzulernen.

Eine Stadt wie New York wirklich zu kennen, ist wahrscheinlich nicht möglich, aber ich habe es sehr genossen, sie über den Verlauf des Jahres in allen Facetten zu erleben.

Ich möchte mich hiermit nocheinmal für die Unterstützung bei diesem Auslandsaufenthalt bedanken. Ich glaube, dass ich sowohl wissenschaftlich wie auch persönlich unglaublich viel mitnehmen kann und werde diese Zeit wohl nie vergessen. Gleichzeitig bin ich aber auch froh zu sehen, dass ich mich auch nach einem Jahr in einer Stadt wie New York wieder auf Bonn und mein Studentenleben freue.

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